Aktuelle Informationen

Einführung der SMS-Alarmierung


Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich hat Anfangs 2013 das Projekt "Wirtschaftliche Optimierung der Alarmierung" gestartet. Aufgrund der Resultate dieses Projekts werden die Feuerwehren im Kanton Zürich ab dem 1. Januar 2014 wie folgt alarmiert:
    1. Primäralarmierung mit Pager (Singelband über TPS)
    2. Sekundäralarmierung per SMS auf Mobiltelefone

Der Pager bleibt das primäre Alarmierungsmittel und muss weiterhin von jedem AdF getragen werden. Die SMS-Alarmierung weist nicht die gleich hohe Zuverlässigkeit auf wie das Pagernetz. Die Telefonalarmierung per Sprachdurchsage bleibt als Rückfallebene weiterhin bestehen. Mit dem Pager-Update wird der Pager folgende Funktionen verlieren:
    • Einzelruf
    • Rückmeldung

Mehr Information: Einführung SMS-Alarmierung.pdf

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Neue GVZ-Alarmierungsterminals (Pager)


Die GVZ (Gebäudeversicherung Kanton Zürich) ersetzt die bisherigen Dualband-Pager FlorianNT durch die neuen Alarmierungsterminals RES.Q mit integriertem Rückkanal.

Im RES.Q-Pager ist ein GSM-Modul integriert. Dadurch ist er in der Lage Rückmeldungen an die Zentrale zu senden. Grundsätzlich werden alle vom Pager empfangenen und angezeigten Meldungen mittels einer technischen Quittung an die Zentrale bestätigt. Mit Tastendruck kann der AdF auch eine manuelle Rückmeldung „Ja, ich komme“ oder „Nein komme NICHT“ an die Zentrale senden, mit dem Zweck, 3 Minuten nach der Alarmierung der in der Rückmeldegruppe eingeteilten Einsatzleitung vor Ort mittels einer Pager-Info mitzuteilen, wie viele AdF das Aufgebot befolgen können. Die Zuverlässigkeit dieser Information hängt davon ab, wie diszipliniert diese manuelle Rückmeldung von den AdF bestätigt wird.

Der Austausch bei der Feuerwehr Neftenbach hat am 26. Oktober 2011 stattgefunden.

Eine Beschreibung und die Kurzanleitung des Pagers findet ihr hier: GVZ-Pager.pdf.

 

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Pagermeldungen mit Ereignis-Stichworte


Die Einsatzleitzentrale (ELZ) Flughafen hat die Aufbereitung des Pagertextes teilweise automatisiert und deshalb erscheinen die Pagermeldungen neu mit einem Ereignis-Stichwort. Nachfolgend ist der Aufbau der Pagermeldungen erläutert und eine Übersicht aller Ereignis-Stichworte aufgelistet.

Eine Pagermeldung ab der ELZ Flughafen ist nach folgendem Schema aufgebaut:
Ereignis-Stichwort, Objektbezeichnung (falls vorhanden), Strasse mit Nummer, Ort, ev. Ergänzungen

Die Meldung sieht dann wie folgt aus:
BRANDGEB, Altersheim Sonnenschein, Musterstrasse 1, Musterort, Wohnungsbrand 1. Stock

Der Disponent in der ELZ hat beim oben aufgeführten Beispiel eine Ergänzung angebracht. Diese Ergänzung wird bei Bedarf hinzugefügt und kann auch an einer anderen Stelle innerhalb der Meldung erscheinen. Grundsätzlich kann der Disponent die gesamte Meldung nach Bedarf anpassen. Eine Meldung kann auch wie folgt aussehen (Fahrzeugbrand ohne Objektbezeichnung und Ergänzung):
BRANDFAHRZ, Musterstrasse 1, Musterort

Die Tabelle unten zeigt eine Auflistung aller vorhandenen Ereignis-Stichworte.
Je nach Feuerwehrorganisation kommen nicht alle Ereignis-Stichworte zur Anwendung.

Ereignis-StichwortBedeutung
ABC-MESSFZAufgebot ABC Messfahrzeug des zuständigen A-, B- oder C-Stützpunkt
ADL-USTÜAufgebot ADL zur Unterstützung
AMMON-AUTAutomatischer Ammoniak Alarm
AUTOBAHNEinsatz auf Autobahn
BAGBagatellereignis
BAHNANLAGEEinsatz auf Eisenbahn Anlage
BERGUNGRETTUNGEinsatz zum Bergen oder Retten von Mensch, Tier oder wertvollen Sachwerten
BIENENEinsatz in Zusammenhang mit Bienen
BIO-BESTBiologischer Einsatz mit bestätigter Kontamination
BIO-MESSBiologischer Einsatz mit vermuteter Kontamination
BMAAutomatische Brandanlage
BMA-HATAutomatische Brandmeldeanlage - Handtaster ausgelöst
BRANDFAHRZFahrzeugbrand
BRANDGEBGebäudebrand mit automatischem Aufgebot der nächstgelegenen Autodrehleiter
BRANDGROSSGrossbrand
BRANDKLEINKleinbrand
BRANDMITTMittelgrosser Brand
BRANDPERSBrand in Gebäude mit grosser Personenbelastung (Spital, Kaufhaus, Altersheim, etc.)
CHEMIEChemiewehr Einsatz
CHEMIE GROSSChemiewehreinsatz, welcher nicht mehr durch die eigene Organisation bewältigt werden kann.
CHEMIE+RTWChemiewehr Einsatz mit verletzten Personen
FIRSTRESPFirstresponder Einsatz
GAS-AUTAutomatischer Gas Alarm
GAS-AUSTRITTEinsatz mit ausgelaufenem Gas
GROSSEREIGGrossereignis
HOCHWASS1Hochwasser Alarmwert 1 (in klar definierten Gewässern)
HOCHWASS2Hochwasser Alarmwert 2 (in klar definierten Gewässern)
KONFKonferenzgespräch
LIFTALARMPerson in Aufzug eingeschlossen
OELOelwehr Einsatz
OEL-GROSSOelwehr Einsatz Gross
SEERETTUNGRettungseinsatz auf See
SPAAutomatischer Sprinkler Alarm
STPStützpunkt Einsatz
STRAHLENStrahlenwehr Einsatz
STROM-FWEinsatz in Zusammenhang mit grossen Stromquellen (Trafo, Schaltstation, etc.)
THTechnische Hilfeleistung
UNTERSTÜ(Diverses) Unterstützung anderer Organisationen (Polizei, Rettungsdienst, Gemeindewerk, etc.)
UNWETTERUnwetter Einsatz als Folgeaufgebot
VERKEHRSUMVerkehrsumleitung nach Aufgebot der Polizei
VUVerkehrsunfall
VUEVerkehrsunfall mit eingeklemmten Personen
WASSER-AUTAutomatischer Wasseralarm
WASSER-EKZEinsatz Wasser mit Strom Gefahr
WASSER-GROWassereinsatz Gross
WASSER-KLWassereinsatz Klein
WASSER-MITWassereinsatz Mittel
WASSER-ROHWasserrohrbruch ausserhalb Gebäude
WESPENEinsatz in Zusammenhang mit Wespen

Den Original-Beitrag auch zum Downloaden finden Sie auf den Seiten der GVZ.

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Die Rettungskarte - Hilfe für die Retter


Neuere Autos werden immer sicherer und stabiler gebaut. Dies erhöht zwar die Überlebenschancen bei einem Unfall, führt aber vermehrt zu Problemen beim Bergen der Insassen aus dem Fahrzeug. Da gibt es nicht ausgelöste Airbags, unter Druck stehende Treibgaspatronen der Gurtstraffer, hohe Stromspannungen in Hybrid- und Elektroautos und vermehrt verbaute hochfeste Stähle.

Da kann die Rettungskarte helfen. Sie enthält alle wichtigen Informationen wie Angaben über die Position von Karosserieverstärkungen, Energiespeicher, Airbags, Gurtstraffer, Gasgeneratoren, Steuergeräte und mehr kompakt auf einem Blatt A4. Mit Hilfe dieser Informationen können die Retter bei eingeklemmten Insassen nach einem Unfall die Rettungsgeräte optimal einsetzen und sind dabei den Gefahren weniger ausgesetzt.

Modellspezifische Rettungskarten gibt es für praktisch alle neueren Fahrzeuge. Mit der richtigen Rettungskarte hinter der Fahrersonnenblende angebracht, sind die fahrzeugspezifischen Informationen schnell für die Retter zugänglich.

Mehr Informationen zum Thema «Rettungskarte» finden Sie im Internet unter: www.rettungskarte.ch.

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Kontaktdaten

Feuerwehrkommando

Zeughausstrasse 51

8412 Aesch (Neftenbach)

Tel. 052 315 48 10

 

Kommandant: Christoph Frei